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Maräne Angeln Wittensee
Der Wittensee gehört zu den wenigen Seen in Schleswig-Holstein, in denen Maränen heimisch sind — ein Fisch, der Geduld belohnt und Kenner begeistert.
Maräne angeln am Wittensee ist möglich, aber kein Alltagsfang: Die Große Maräne (Coregonus lavaretus) lebt in den kühlen, tiefen Wasserschichten des Sees und verlangt angepasste Technik. Wer die Eigenheiten dieses Fisches kennt, hat gute Chancen — besonders in den ruhigen Morgen- und Abendstunden.
In diesem Guide erfahren Sie, wo und wie Sie am Wittensee auf Maräne angeln, was bei Ausrüstung und Ködern zu beachten ist und welche Regeln gelten. Alle aktuellen Infos zu Angelkarte und Schonzeiten finden Sie direkt bei der fischarten wittensee.

Was ist die Maräne — und warum ist sie besonders?
Die Große Maräne ist ein Felchen aus der Familie der Lachsfische. Sie bevorzugt sauerstoffreiches, kühles Wasser und hält sich im Wittensee vor allem in den tieferen Bereichen auf — der See erreicht bis zu 20,5 Meter Tiefe, was ideale Bedingungen schafft. Im Sommer zieht sie sich noch weiter in die Tiefe zurück; in den Übergangsmonaten Frühling und Herbst steht sie oft höher im Wasser und ist leichter zu erreichen.
Als Speisefisch ist die Maräne sehr geschätzt: zartes, helles Fleisch, mild im Geschmack. Das macht sie für viele Angler zum besonderen Ziel — auch wenn Hecht und Barsch am Wittensee deutlich häufiger im Kescher landen. Wer neugierig ist, welche weiteren Arten der See bietet, findet eine Übersicht unter fischarten wittensee.

Technik und Ausrüstung für Maränen am Wittensee
Maräne angeln am Wittensee erfordert etwas Vorbereitung. Da Motorboote auf dem Wittensee nicht gestattet sind, angeln Sie vom Ufer oder vom Ruderboot aus — Ruderboote verleiht die Fischerei Bening für rund 20 € pro Tag oder 70 € pro Woche. Wer ein eigenes Boot mitbringt, kann es an der Bootseinsatzstelle zu Wasser lassen; diese ist vom Hof Gayenberg etwa drei Minuten mit dem Auto entfernt.
Für die Maräne empfehlen sich feine, leichte Montagen: dünne Schnüre (unter 0,20 mm), kleine Haken und dezente Kunstköder oder Naturköder wie Maden und Würmer. Bleikopfjigs in kleinen Größen können ebenfalls funktionieren. Da die Maräne oft tief steht, ist eine Pose mit Tiefeneinstellung oder das gezielte Absenken in die Tiefe sinnvoll. Schleppangeln ist am Wittensee nur mit Muskelkraft erlaubt — das Ruderboot ist also ohnehin das Mittel der Wahl.

Regeln, Mindestmaß und Angelkarte
Bevor Sie auf Maräne angeln, brauchen Sie eine gültige Angelkarte für den Wittensee. Die erhalten Sie direkt bei der Fischerei Bening (Sande 7, 24361 Holzbunge). Eine Tageskarte kostet rund 15 € für bis zu drei Ruten, eine Wochenkarte rund 50 €. Das Mindestmaß für die Große Maräne liegt bei 30 cm — kleinere Fische sind zurückzusetzen.
Die Angelzeit ist auf den Zeitraum ab einer Stunde nach Sonnenaufgang bis eine Stunde vor Sonnenuntergang begrenzt. Auf der Westseite des Wittensees gibt es geschützte Bereiche, in denen das Angeln verboten ist — halten Sie sich an die Zonenkarte, die auf der Seite eingebunden ist. Eine Fangmeldekarte ist Pflicht. Da sich Preise und Schonzeiten ändern können, lohnt ein Blick auf fischerei-bening.de/infos-angler.html vor dem Urlaub.
Neben der Maräne bietet der Wittensee übrigens eine ganze Reihe weiterer Zielfische — von Hecht und Zander bis hin zu Aal und Wels. Tipps zum barschangeln wittensee finden Sie in unserem separaten Guide.
Tipp: Früh raus zahlt sich aus
Maränen sind scheue Fische und reagieren empfindlich auf Lärm und Bewegung. Wer kurz nach Sonnenaufgang auf dem Wasser ist und ruhig rudert, hat die besten Chancen — besonders an windstillen Morgen im Frühjahr und Herbst. Wenn Sie unsicher sind, wo die Fische stehen, fragen Sie beim Empfang: Wir geben Ihnen gern persönliche Tipps aus der Region. row: Mindestmaß Maräne | 30 cm row: Angelkarte | Fischerei Bening, Holzbunge row: Ruderboot-Verleih | ~20 €/Tag (Bening)
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